Wow – Wow – Wau!

Berganza spricht.

Samstag, 19. September 2026, 17°°
Tanzsaal des Historischen Museums Bamberg
in der Alten Hofhaltung

Eintritt 15,- € (an der Abendkasse)



Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (1776–1822) änderte in tiefster Verneigung von Mozarts Genie seinen dritten Nachnamen in „Amadeus“: dessen „Don Giovanni“ war ihm das Urbild der Oper, ja der Musik überhaupt. 
 
In Hoffmanns eigenen Kompositionen, auch in seiner damals sehr erfolgreichen Oper „Undine“, ist Mozarts Einfluss auf praktisch allen Ebenen, von der Form bis zur Melodiebildung, unüberhörbar. 
 
Merkte er selber, dass er nie aus seiner Epigonie heraustreten konnte? Oder was war es dann, das ihn in seiner Bamberger Zeit den Entschluss fassen ließ, sich von der Musik ab- und der Literatur zuzuwenden? Sicher waren es nicht nur die Zumutungen des zeitgenössischen Theater- und Musikbetriebes… 
 
In vielen seiner Erzählungen geistert seit dieser Häutung „Die Musik“ in verschiedensten Tonlagen zwischen den Zeilen herum. Sei es als Thema, wie im „Don Juan“ oder den Erzählungen zum Kapellmeister Kreisler, sei es als Formkonzept, wie im „Steinernen Herzen“, das sich als dichtgedrängt erzählte Oper mit Ouvertüre, Arie, Duett, Chorszene und großem Finale lesen lässt. 
 
Heute nun soll Hoffmanns sprechender Hund Berganza uns dessen Prosa in eine Art unerwarteter Musik verwandeln – wenn er denn hört!


Mit den Berganza-Preisträger:innen

Rolf-Bernhard Essig 
Martin Neubauer 
Gudrun Schury (aus der Ferne) 
Franz Tröger 
Andreas Ulich (aus der Ferne) 
 
Ensemble nonoise:

Alica Deller, Tine Gärtner, Jonathan Hau, Karola Hornung,
Alexandra Kaganowska, Agata Kubiak, Maria Lange,
Susanne Maack, Karin Magiera, Annette Schäfer,
Vincent Ummenhofer, Katharina Wibbe 
 
Komposition | Jochen Neurath 
Assistenz | Eva-Maria Haselhuhn 
Inspizienz | Benjamin Gehrig 
Ton | Michael „Schlumpf“ Jandejsek

In Kooperation mit den Städtischen Museen Bamberg
und dem Kunstverein Bamberg